Bastian Werner

Bastian Werner

Bereits als kleiner Junge hatte ihn die Faszination von Gewittern, Unwettern und Tornados gepackt. Er verfolgte mit großen Augen die Reportagen über Stormchaser in den USA im Fernsehen, oder versuchte den Dokumentationen über die Entstehung von Tornados zu folgen. Zeitgleich interessierte ihn schon seit jeher für Luftfahrt. Er saugte alles auf, was mit diesem Thema zu tun hatte. Sein ganzes Zimmer stand voller Flugzeugmodelle und sogar ein großer Modellflughafen im Maßstab 1:500 zierte den Dachboden in seinem Elternhaus. Mit 14 Jahren kaufte er sich dann seine erste digitale Spiegelreflexkamera, um mit dieser Flugzeuge zu fotografieren als sogenannter „Planespotter“. Ziel war es, jedes Flugzeug einmal fotografiert zu haben. Da es so kommen musste, begann er etwas später mit einer Ausbildung zum Segelflugpiloten. Während der Ausbildung musste er vieles über Meteorologie lernen und begann dieses Thema zu lieben. Bald darauf reichte ihm das Fotografieren der Wetterphänomene während dem Segelfliegen nicht mehr aus, er begann diese gezielt abzufangen, vor allem Gewitter. So stand er zunächst noch leichtsinnig mit dem Fahrrad auf einem Hügel, bis er dann mit 18 Jahren von seinem ersparten Geld ein Auto kaufte, um so den Gewittern hinterher jagen zu können. Aus der reinen Dokumentation der Wetterphänomene entwickelte sich die Leidenschaft, diese immer besser und spektakulärer zu fotografieren. Damit er wusste, wohin er fahren muss, informierte er sich darüber, wie man die einzelnen Wetterphänomene vorhersagen kann. Er begann nun immer weitere Strecken zu fahren und schloss sich schnell mit anderen Wetterbegeisterten zusammen, so dass sie heute zusammen im Team im Jahr mehr als 40.000km durch Europa jagen, immer auf der Suche nach den besten Gewittern. Bald entwickelte sich seine Fotografie zu einer eigenen Sparte der Landschaftsfotografie. Die Wetterfotografie war geboren! Er setzte nicht ein bestimmtes Motiv in der Landschaft als Hauptwerk seiner Fotografie an, sondern das Wetter in der Landschaft. Erst wenn die Wetterbedingungen perfekt sind, bricht er zum Fotografieren auf.

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